Offizielle Inbetriebnahme der Regenüberlaufbecken „ Uewerpallenerstrooss“ und „Aline an Emile Mayrischstrooss“ in Kolpach

16Jun

Offizielle Inbetriebnahme der Regenüberlaufbecken „ Uewerpallenerstrooss“ und „Aline an Emile Mayrischstrooss“ in Kolpach

Der SIDERO-Präsident, Alain Weins, und der Schöffenrat der Gemeinde Ell haben kürzlich zur offiziellen Inbetriebnahme der Regenüberlaufbecken „Uewerpallenerstrooss“ in Niederkolpach und „Aline an Emile Mayrischstrooss“ in Oberkolpach geladen.

Bei diesen beiden Becken handelt es sich um unterirdische Bauwerke, die nur anhand der Schachtabdeckungen und der Schaltschränke erkennbar sind. Beide sind wichtige Elemente im Abwassersammler der Kläranlage Niederkolpach, wo die vorhandenen Regenüberläufe im Kanalnetz durch zwei Regenüberlaufbecken ersetzt wurden. Hier wird das stark verschmutzte Abwasser aufgefangen und der Kläranlage nach dem Regenereignis zugeführt, was eine erhebliche Verbesserung der Qualität der „ Koulbich“ bedeutet.

Zur Begrüßung der Gäste ergriff Präsident Alain Weins das Wort und betonte gleich zu Beginn seiner Rede die Wichtigkeit und Notwendigkeit solcher Becken. Daher bedankte er sich besonders bei den Vertretern der Gemeinde Ell für deren Zusammenarbeit sowie bei den zahlreichen anderen Gemeinden, in denen der SIDERO in den letzten Wochen zur Inbetriebnahme eines Regenüberlaufbeckens lud.

Herr Jean Weicherding, Direktor des SIDERO, erklärte den Besuchern die technischen Details der beiden Regenüberlaufbecken und wies auf weitere zukünftige Projekte in der Gemeinde Ell hin. Das Gesamtprojekt mit einem Kostenvoranschlag von 4 810 500,00 € wurde durch den „Fonds pour la Gestion de l’Eau“ mit 2‘799 404,39 € gefördert.

Neben den Vertretern des SIDERO und der Gemeinde Ell nahm auch Camille Gira, Staatssekretär im Umweltministerium, an der Zeremonie teil.

Herr Gira, ehemaliger Bürgermeister der Nachbargemeinde Beckerich, fühlte sich sehr geehrt wieder an einer solchen Inbetriebnahme teilnehmen zu können. In seiner Rede stimmte er aber auch ernste Töne an, indem er darauf aufmerksam machte, dass vielen Bürgern die Vorteile eines RÜB’s, aufgrund seiner Lage, nicht direkt erkennbar sind. Erst nach Katastrophen wie die der starken Regenfälle der letzten Wochen, würden diese erkennbar.

Man habe aber in den letzten Jahren dazugelernt und schließlich stehe für alle Beteiligten das Allgemeinwohl der Bürger im Vordergrund. Deshalb betonte der Minister, dass die nötigen staatlichen Gelder vorhanden seien und man bereit sei, weiterhin in solche Infrastrukturen, wie die eines Regenüberlaufbeckens, zu investieren.